- Kellerbrand - extreme Hitze - ein leichtverletzter FA

(tk) Homburg (Saarland). Die Feuerwehr wurde zu einem Kellerbrand mit sehr starker Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus alarmiert. Bei Ankunft war der vorgelagerte Treppenraum völlig verqualmt und die Anwohner, denen der Fluchtweg somit abgeschnitten war, standen auf den Balkonen im 1., 2. und 3. Obergeschoss. Eine Teileinheit ging zur Brandbekämpfung im Keller vor. Die weiteren Kräfte leiteten die Menschenrettung über die Drehleiter und Steckleitern an. Teilweise mussten die Anwohner abgehalten werden, in den Rauch zu laufen bzw. von den Balkonen zu springen. Letztlich wurden 28 Bewohner über die Drehleiter und 15 Anwohner über Steckleitern gerettet. Ursächlich für die massive Verqualmung der Fluchtwege, war eine offene Brandschutztür im Keller, welche im verschlossenen Zustand die Flucht über den Treppenraum ermöglicht hätte. Der Brand selbst wurde in einem fensterlosen Kellerraum voll mit Unrat gefunden. Der Brand hatte eine extreme Hitzeentwicklung, so dass sich ein Feuerwehrmann aus dem ersten Angriffstrupp - trotz sehr guter Schutzkleidung - leichte Verbrennungen zuzog. Die Löscharbeiten zogen sich aufgrund des stark hitzebeaufschlagten Kellers und dessen schwerer Zugänglichkeit bis morgens um 4 Uhr hin. Die Einsatzkräfte aus der FF Homburg und der benachbarten Komunen und Hilfsorganisationen haben hervorragend zusammengearbeitet, so dass Verletzte oder sogar Tote verhindert werden konnten.

Quelle: Feuerwehr Homburg